Mehr Motivation bei den Hausaufgaben gewĂŒnscht? 

Die Hausaufgabensituation bei euch zu Hause gestaltet sich eher schwierig? Auf deine Aussage „Wie mĂŒssen jetzt mit den Hausaufgaben anfangen!“, bekommst du wiederholt nur die Antwort „Gleeeeiiiich!“.

Und wenn ihr dann bei den Hausaufgaben seid, gestalten sich diese eher zĂ€h und nervenaufreibend? Aufgaben die in eigentlich 10 Minuten erledigt sein könnten, ziehen sich ewig hin? 

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In diesem Video oder in diesem Blogpost verrate ich dir meine Tipps, die die Hausaufgaben mit deinem Kind angenehmer gestalten 


3 Tipps mit denen du die Hausaufgaben mit deinem Kind angenehmer gestalten kannst

Tipp 1: Etabliere ein festes Zeitfenster

Wenn du das auch kennst, dass du dein Kind stÀndig bitten und drÀngeln musst, mit den Hausaufgaben anzufangen, probiere es doch mal mit einem verbindlichen Zeitfenster.

  • Sprich mit deinem Kind. Sag ihm, dass du keine Lust hast, stĂ€ndig auf die Hausaufgaben hinzuweisen.
  • Lege ein festes Zeitfenster fest, indem du bereit bist, dich mit deinem Kind an die Hausaufgaben zu setzen.
  • Dein Kind kann in dieser Zeit die Hausaufgaben machen oder es muss diese spĂ€ter ganz allein machen, was Kinder nur sehr ungern tun.

So könntest du z. B. vereinbaren, dass du zwischen 14 und 15 Uhr bereit bist, zu helfen. Du erinnerst dein Kind dann kurz vor 14 Uhr daran, dass du dich gleich an den Esstisch setzt und bereit bist, deinem Kind zu helfen. Dort bist du dann tatsÀchlich um 14 Uhr und genau an dieser Stelle können wir gleich mit dem Tipp 2 weitermachen.

Tipp 2: Nicht du bist der treibende Motor

Vielleicht ist es dir auch schon aufgefallen, dass dein Kind sehr schnell resigniert bei den Hausaufgaben und du SĂ€tze in der Art „Das kann ich nicht!“ oder „Das ist alles viel zu schwer!“ hörst. Wie reagierst du dann? FĂ€llst du schnell in die Rolle des „ErklĂ€rbĂ€ren“? „Guck mal, hier musst du das machen und hier kommt das hin!“ 

Ein großer Teil in meinem Virtuellen Klassenzimmer nimmt die Förderung der SelbstĂ€ndigkeit ein. Das kannst du bei den Hausaufgaben ganz wunderbar mit deinem Kind trainieren. 

Probiere es doch mal etwas mehr mit dem Stellen von Fragen statt mit dem ErklĂ€ren. „Aha, ich sehe, du hast Schwierigkeiten. Was steht denn in der Aufgabe?“ oder „Wobei kann ich dir denn helfen?“

Was dir dabei auch helfen kann, ist der Tipp Nr. 3.

Tipp 3: Portioniere ĂŒberschaubare HĂ€ppchen

Wenn du dir eine Seite im Arbeitsheft deines Kindes anschaust, hast du einen sehr analytischen Blick. Du scannst die Seite von oben nach unten und dir ist schnell – also im Idealfall – klar, was es auf der Seite zu machen gilt.

Dein Kind muss diesen analytischen Blick erst noch ausbilden. Kinder springen vielmehr von einer Stelle zu einer anderen. Dort ein interessantes Bild, hier eine Zeile, dort muss ich wohl was durchstreichen
.

Um deinem Kind die Hausaufgabe zu vereinfachen, kannst du sie in ĂŒberschaubare HĂ€ppchen einteilen. Dazu kannst du z. B. immer nur eine Aufgabe aufgedeckt zeigen und die anderen mit einem weißen Blatt Papier abdecken. 

So kann sich dein Kind nur auf die eine Aufgabe fokussieren und sich so dann leichter orientieren. Probiere es mal aus.


Lass uns die 3 Tipps am Ende nochmal zusammenfassen

tipp 1

Etabliere ein festes Zeitfenster und nur in diesem bist du bereit deinem Kind bei den Hausaufgaben zu helfen.

Tipp 2

Nicht du bist der treibende Motor, sei etwas weniger der ErklÀrbar und stell lieber Fragen, die dein Kind zum Denken anregen.

TIpp 3

Portioniere die Hausaufgabe in ĂŒberschaubare HĂ€ppchen und erleichtere so deinem Kind die BewĂ€ltigung