Wie du dein Kind fürs Lernen begeistern kannst 

Hat dein Kind oft auch kein Interesse, Dinge zu tun, die eben gemacht werden müssen? Fehlt deinem Kind oft der Elan und die Begeisterung? 

In meinem Video und Blogpost möchte ich dir 3 Schritte mitgeben, die du einmal zu Hause umsetzen kannst und damit hoffentlich deinem Kind zu mehr Interesse verhelfen wird.

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Bevor es losgeht, überlege dir doch mal eine konkrete Situation, in der du dir von deinem Kind ein größeres Interesse wünschen würdest. Damit du die Schritte besser nachvollziehen kannst, nehme ich mal das Beispiel: HAUSAUFGABEN. 

Dein Kind meckert und mault herum, wenn es darum geht, die Hausaufgaben zu machen? Lass uns an diesem Beispiel einmal die 3 Schritte durchlaufen.

Diese drei Tipps können helfen, dein Kind zum Lernen zu begeistern

Schritt 1: Identifiziere genau deinen Wunsch

Vielleicht recht banal, aber sehr wichtig. Im 1. Schritt musst du einmal genau identifizieren, was du dir von deinem Kind wünscht. 

Jetzt könnte schnell gedacht sein: „Na, es soll eben die Hausaufgaben ohne zu meckern machen.“, aber wir müssen das noch etwas konkretisieren. Als Beispiel: „Ich möchte, dass sich mein Kind jeden Tag 20 Minuten auf die Hausaufgaben konzentriert.“ Das ist schon ein viel konkreterer Wunsch, mit dem auch dein Kind arbeiten kann und dazu kommen wir im 2. Schritt.

Schritt 2: Entwickelt einen Plan

Kinder sind automatisch mehr interessiert an einer Sache, wenn sie sie mitentscheiden können und das ist hier im 2. Schritt sehr wichtig. 

Du setzt dich in einer ruhigen, nicht stressigen Situation mit deinem Kind zusammen. Du gibst entsprechend deines Wunsches einen Rahmen vor (also z. B. an jedem Tag werden 20 Minuten konzentriert die Hausaufgaben gemacht) und dein Kind kann Wünsche äußern, wie es ihm möglich scheint, das umzusetzen.

Gemeinsam entwickelt ihr daraus einen Plan. So könnte sich dein Kind zum Beispiel wünschen, nach der Schule erstmal ein Hörspiel zu hören oder etwas zu spielen oder es wünscht sich, dass du bei den Hausaufgaben nicht weg gehst. Einigt euch auf einen festen Plan und dann geht es weiter mit dem 3. Schritt. 

Schritt 3: Umsetzung des Plans

Im 3. Schritt setzt ihr zur jeweiligen Situation euren erarbeiteten Plan um. Bestärke dein Kind dabei im Gefühl, die Situation kontrollieren zu können. Das kannst du durch Formulierungen erreichen, wie „Wie du es dir gewünscht hast, kannst du erstmal spielen gehen. Ich sage dir 5 Minuten vorher Bescheid.“

Wird dein Kind ab dann nie mehr meckern bei den Hausaufgaben? Wahrscheinlich nicht. Ggf. sind eure Vereinbarungen nochmal anzupassen. Die Vorgabe steht und gemeinsam könnte ihr die Umsetzung gestalten.


Lass uns die 3 Schritte nochmal zusammenfassen

  1. 1
    Mach dir genau klar, was du dir von deinem Kind wünscht
  2. 2
    Lass dein Kind mitentscheiden und entwickelt gemeinsam einen Plan
  3. 3
    Setzt euren Plan in der nächsten Situation um