Margret Rasfeld zu Gast bei Diana Wegel

Lernen braucht Mut, Liebe und Haltung – Margret Rasfeld im Interview

In diesem Interview ist Margret Rasfeld zu Gast – eine der bekanntesten Bildungsvisionärinnen im deutschsprachigen Raum, ehemalige Lehrerin und Schulleiterin sowie Mitgründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“.

Seit vielen Jahren setzt sie sich dafür ein, Schule neu zu denken. Für sie darf Bildung nicht bei reiner Wissensvermittlung stehenbleiben. Kinder sollen in der Schule nicht „funktionieren“, sondern wachsen. Sie sollen ihre Stärken entdecken, Verantwortung übernehmen und erfahren, dass Lernen Freude machen kann.

Margret Rasfeld steht für eine Schule, die Potenziale entfaltet – statt Defizite zu verwalten. In ihren Büchern, Vorträgen und Projekten zeigt sie, wie eine neue Lernkultur aussehen kann: getragen von Beziehung, Vertrauen, Nachhaltigkeit und echter Selbstwirksamkeit.

Im Gespräch geht es unter anderem um zentrale Fragen wie:

  • Besteht Hoffnung für das bestehende Schulsystem?

  • Welche Haltung braucht eine zukunftsfähige Schule wirklich?

  • Was ist die größte Fehlannahme über Lernen und Leistung?

  • Wie können Eltern ihre Kinder stärken, wenn Schule Druck erzeugt?

  • Wie entsteht eine Lernkultur, die Mut macht statt Angst?

Besonders bewegend sind die konkreten Fallbeispiele aus dem Familienalltag:
Das pflichtbewusste Kind, das keine Fehler machen darf.
Der Grundschüler, der innerlich aufgegeben hat und nicht mehr an sich glaubt.

Margret Rasfeld teilt ihre Perspektiven darauf, wie Kinder Selbstvertrauen entwickeln können – selbst in starren Strukturen – und was Erwachsene dafür verändern dürfen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist das von ihr initiierte Format FREI DAY. Dabei übernehmen Kinder Verantwortung für echte Zukunftsfragen und erleben, dass sie wirksam sind. Genau darin sieht sie einen entscheidenden Schlüssel für gesunde Entwicklung: Kinder brauchen Räume, in denen sie gestalten dürfen.

Dieses Interview richtet sich an Eltern, Lehrkräfte und alle, die Bildung nicht nur verwalten, sondern verändern wollen. Es lädt dazu ein, Schule nicht als starres System zu betrachten, sondern als Ort, der durch Haltung und Mut neu gestaltet werden kann.

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