3 Tipps, wie sich dein Kind besser konzentrieren kann

Deinem Kind fällt es schwer, sich zu konzentrieren? Dein Kind starrt ständig in die Luft oder es ist schon nach wenigen Minuten die Aufmerksamkeit weg. Dein Kind macht Fehler, die eigentlich gar nicht sein müssten.

In diesem Blogpost und in meinem Video möchte ich dir meine 3 Tipps geben, die euch zu Hause beim Lernen helfen können.

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Diese 3 Tipps können helfen, wenn sich dein Kind nicht konzentrieren kann

Tipp 1: So lange kann sich dein Kind konzentrieren

Beachte die anhaltende Konzentrationsspanne. Dein Kind kann sich nur eine sehr begrenzte Zeit auf eine Aufgabe konzentrieren. Danach ist einfach die Luft raus. Ganz automatisch schweifen dann die Gedanken oder der Blick ab.

Als grobe Orientierung kannst du dir immer nehmen:
Lebensalter deines Kindes x2.
Also wenn dein Kind z. B. 7 Jahre alt ist, kann es sich im Schnitt 7x2=14 Minuten auf eine Aufgabe konzentrieren. Dann ist es selbstverständlich, dass einfach die Lust raus ist.

Der Schlüssel zum Erfolg ist, genau vorher zu spüren, wann dieser Zeitpunkt erreicht ist und dann erstmal eine Pause einzulegen. 

Manche Kinder fangen vermehrt an zu stöhnen, zu gähnen oder zu jammern. Manche driften immer wieder ab, versuchen dich in ein Gespräch zu verwickeln, müssen auf Toilette oder haben plötzlich schrecklichen Hunger. Da reicht auch oft eine kurze Pause. Vielleicht auch mit einem spielerischen Impuls. Dein Kind könnte ich paar Sport- und Dehnungsübungen machen oder ihr spielt zwei Runden Uno. Vereinbart auch immer für die Pause eine zeitliche Begrenzung. Danach hat dein Kind wieder Energie, sich weiter auf die Aufgabe zu konzentrieren. 

Tipp 2: Beachte die Schwierigkeit der Aufgabe

Wenn es deinem Kind schwerfällt, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, dann liegt das oft gar nicht an deinem Kind, sondern vielmehr an der Aufgabe. Oft müssen Kinder Arbeitsblätter abarbeiten. Für dich ist schnell erfasst, um was es auf diesem Arbeitsblatt geht. Deinem Kind fehlt dieser analytische Blick von oben nach unten. Dein Kind springt vielmehr von den einzelnen Informationen auf dem Arbeitsblatt und davon gibt es oft eine Menge – hier ein Bild, da eine neue Aufgabennummer, hier vielleicht eine Tabelle und hier vorgegebene Zeilen.

Diese enorme Fülle an Informationen kann ein Kind schnell überfordern. Du kannst es deinem Kind erleichtern, indem du das Arbeitsblatt oder die Aufgabe in Häppchen teilst. Dafür kannst du den Rest z. B. mit einem weißen Blatt abdecken. Stelle dann sicher, dass dein Kind genau verstanden hat, was bei dieser einen Aufgabe zu tun ist. Lass es dazu die Aufgabe mit eigenen Worten erklären.

Wenn dein Kind genau weiß, was zu tun ist und auch nur diesen kleinen Teilbereich sieht, wird es sich viel besser darauf konzentrieren können. 

Tipp 3: Bedenke die „Stör“-Faktoren

Was meine ich mit „Stör“-Faktoren? Es gibt oft unheimlich viele Dinge, die es deinem Kind erschweren, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren.

Das können physische Sachen sein. Entweder ein Geschwisterkind das laut spielt oder ständig was fragt, oder dein Kind macht die Hausaufgaben im Kinderzimmer und rings herum liegen so viele interessante Spielsachen.

Es ist aber auch gut möglich, dass dein Kind nach einem langen Schultag müde ist, Hunger hat oder einfach durch die vielen Informationen, die es am Tag verarbeiten musste, überfordert ist und einfach Ruhe braucht.

Wenn du dir wünschst, dass sich dein Kind mehr konzentrieren kann, dann sorge für eine möglichst ablenkungsfreie Lernsituationen. Mache die Umgebung möglichst ablenkungsarm und gib deinem Kind ausreichend Zeit der Ruhe.


Zusammenfassung

Tipp 1

Beachte die Konzentrationsspanne deines Kindes (Lebensalter x2) und baue regelmäßig Pausen ein.

Tipp 2

Betrachte die Aufgabe immer durch die Augen deines Kindes und teile sie in einzelne Häppchen.

Tipp 3

Schaffe eine möglichst ablenkungsfreie Umgebung und gib deinem Kind ausreichend Ruhezeiten.