Das lernt dein Kind in der Schule

Hier habe ich für dich zusammengefasst, was dein Kind in der 1. und 2. Klasse lernt. 

Erfahre, was dein Kind in der 1. und 2. Klasse lernt

Finde heraus, wo dein Kind steht

Lerne, wie du dein Kind richtig unterstützen kannst

Nur wer das verstanden hat, kann sein Kind beim Lernen unterstützen

Wie lernt dein Kind eigentlich Lesen, Schreiben und Rechnen? Ist das bei jedem Kind gleich? Wie kannst du dein Kind auf diesem Weg unterstützen? Die folgenden Zeilen möchten bei diesen Fragen dazu beitragen, für dich eine Antwort zu finden.

Zunächst einmal musst du dich in dein Kind hineinversetzen, um die enorme Leistung zu verstehen, die es da vollbringt. Das wird dir dabei helfen, Geduld zu haben. Wir alle haben Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt. Kannst du dich noch erinnern, wie schwer oder auch leicht dir das gefallen ist? Wie mühselig es vielleicht an der ein oder anderen Stelle mal war und dass es einfach manchmal nicht so schnell gelingen wollte? Oft sind die Erinnerungen an den eigenen Schulstart nur noch blass vorhanden. Versetze dich doch einmal in die folgende Situation:

Stelle dir vor, jemand hätte entschieden, du bist nun alt genug, die chinesischen Schriftzeichen lesen zu lernen und mit ihnen zu schreiben, sowie mit den römischen Zahlen die Grundrechenarten zu beweisen. Das ist keine Aufgabe, die du eben mal so nebenbei erledigst. Und so ist es auch eine ziemliche Herausforderung, vor die dein Kind steht, ob es das nun möchte oder nicht, es hat jetzt eben das Alter erreicht.

 

Du möchtest dein Kind unterstützen und beim Lernprozess begleiten. In den ersten Schuljahren wird das Fundament gebaut, auf das dein Kind die weiteren Schuljahre sowie sein ganzes Leben lang aufbauen kann. Sorge dafür, dass dein Kind ein stabiles Fundament aufbaut.


Dafür benötigst du zwei Zutaten:

1. Geduld

2. Inhalte, die dein Kind weder unter- noch überfordern

 

1. Geduld

Jedes Kind entwickelt sich in einem eigenen Tempo und du kannst von außer nur sehr bedingt Einfluss darauf nehmen. Schaffe für dein Kind ein Arbeitsumfeld, welches motivierend und wenig ablenkend gestaltet ist. Dein Kind hat Laufen gelernt und so wird es auch das Lesen lernen. Man sagt, Kinder können im Durchschnitt mit 12 Monaten laufen. War das bei deinem Kind der Fall? Wie reagiert man, wenn das Laufen erst mit 16 Monaten klappen will? Anschreien, jeden Tag intensiv üben, aufgeben? Das hast oder hättest du nicht getan. Du hast deinem Kind vertraut, hast es gelobt für die kleinen Fortschritte und dich mit ihm gefreut. Das und der innere Wille deines Kindes, haben es dazu gebracht, laufen zu lernen. Jetzt kann dein Kind laufen und rückblickend ist es egal, ob es mit 12 oder 16 Monaten geklappt hat. Nun lernt dein Kind Lesen und es ist doch ein Irrglaube anzunehmen, es könne das genau so schnell wie z. B. die Sitznachbarin in der Schule. Nicht alle Kinder konnten mit 12 Monaten laufen und so können auch nicht alle Kinder bis Weihnachten in der 1. Klasse lesen. Dein Kind wird Lesen lernen. Das eine Kind kann es vielleicht schon vor der Schulzeit. Ein anderes Kind am Ende der 2. Klasse. Das ist rückblickend gesehen nicht relevant. 

Nimm deinem Kind den Druck und mache es wie beim Laufenlernen. Zeige deinem Kind die Fortschritte, die es macht und führe ihm nicht ständig vor Augen, was es noch nicht kann.

 

2. Inhalte, die dein Kind weder unter- noch überfordern

Doch um das zu können, benötigst du ein Wissen über die Inhalte des Fundamentes. Ein Fundament, welches dein Kind dazu befähigt, Lesen, Schreiben und Rechnen zu können. Ein sicheres Fundament ohne Risse, welches tragfähig ist, darauf aufzubauen. Das bringt mich zur zweiten Zutat: den Inhalten.

Denn hat das Fundament erstmal Risse, wird dein Kind noch in der 3. Klasse zu den Fingern greifen wollen, um eine Aufgabe auszurechnen oder schreibt: Der Bal flikd und schprinkt in den Se. Wenn das Fundament an Rechenstrategien und Rechtschreibphänomenen fehlt, gleicht es in der 3. Klasse nur noch einem Kampf der Verzweiflung. Dein Kind wird permanent darauf aufmerksam gemacht, was es noch nicht kann. Du versuchst und bist bemüht, zu Hause die Risse im Fundament zu spachteln. Dabei schmierst du in deiner Verzweiflung alles hinein, bei dem du denkst, dass es Erfolg bringen könnte. 

Oder du rührst von Beginn an die Zutaten für ein tragfähiges Fundament an und bietest deinem Kind ein Gerüst, auf das es aufbauen kann.

Das klingt nach einer Aufgabe, die zeitlich und inhaltlich für dich nicht zu bewerkstelligen ist? Doch das wird sie. Ich kann dir genau die Zutaten an die Hand geben, die du nacheinander für das Fundament nehmen musst und ich kann dir zeigen, wie du mit nur wenigen Minuten am Tag mit deinem Kind an einem soliden tragfähigen Fundament arbeiten kannst.

 

Wenn du dein Kind dabei unterstützen möchtest, dieses Fundament aufzubauen, dann bekommst du hier von mir deinen Zutatenkatalog. Alle Zutaten, die dein Kind benötigt, um Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, verpackt in einer Schritt für Schritt Anleitung.


Den Lernprozess deines Kindes habe ich in einer Übersicht für dich zusammengestellt, welches du dir hier kostenlos herunterladen.

So lernt dein Kind Lesen, Schreiben und Rechnen

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    Du erfährst, wie dein Kind lernt.
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    Verständliche Übersicht in Meilensteinen 
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    Du kannst dein Kind danach gezielt beim Lernen unterstützen.

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